Getestet: das Hörspiel-System Toniebox

Die Toniebox im Oma-Enkel-Test.

Hörspiele oder Musik abspielen kinderleicht. Das verspricht die Toniebox. Robust und einfach zu bedienen ist das Audiosystem, das sich in einem gepolsterten Würfel versteckt. Hörspiel-Figur auf die Box stellen und schon geht es los. Die Bedienung soll intuitiv und kindgerecht sein. Zahlreiche Figuren von „Benjamin Blümchen“ über „Der kleine Prinz“ bis hin zu „Conni“ gibt es mittlerweile. Und mit den sogenannten „Kreativ-Tonies“ können eigene Inhalte abgespielt werden. Zwei Enkelkind.de-Leser(innen) haben das System für uns getestet und geben ihre Erfahrungen weiter.


Wir wollen sie nicht mehr missen.


Die Installation ist auch für Omas und Enkel ganz einfach.

Martina, Oma von zwei Jungs (5 Jahre/8 Monate), hat sich für eine blaue Toniebox entschieden. Dazu hat sie die Hörspielfigur „Löwe“ und einen Kreativ-Tonie „Oma“ zugeschickt bekommen. Ihr Fazit: „Wir sind sehr begeistert und Jonathan liebt seine Box sehr! Grundsätzlich ist das System eine wirklich grandiose Idee. Es ist wahnsinnig intuitiv zu bedienen. Somit ist es perfekt auf Kinder abgestimmt. Jonathan kann die Box komplett alleine bedienen, ohne mich oder seine Eltern um Hilfe bitten zu müssen. Außerdem weiß er sofort, welche Hörspiele auf welcher Figur sind, ohne lesen können zu müssen. Die Box selbst ist handlich und jederzeit überall einsatzbereit. Eben auch bei seiner Oma, wenn er zu Besuch ist. Wenn sie mal umkippt, aus der Hand rutscht oder der kleine Bruder sich daran vergeht, passiert nichts. Die Box ist gepolstert und abwaschbar.

Ist die Installation ein Hindernis?

Vor der Installation war ich etwas skeptisch. Ich als Oma bin nicht gerade ein Computer-Freak. Aber auch hier war alles sehr intuitiv und einfach zu bedienen. Die Anleitung führt Schritt für Schritt durch alle Punkte. Lediglich der Kreativ-Tonie war ein kleines Hindernis für mich. Da musste ich doch die Hilfe meiner Tochter in Anspruch nehmen. Grundsätzlich ist die Bedienung online aber auch sehr einfach. Man erstellt einen Account und meldet sich an. Dann kann man die Tondateien einfach auf die Box ziehen und hochladen. Probleme gab es bei dem Versuch, Jonathans Lieblings-CD aufzuspielen. Denn: CDs besitzen oft einen Kopierschutz oder können nicht so einfach in das richtige Format umgewandelt werden.

Martina und ihr Enkel Jonathan beim gemeinsamen Geschichten-Hören.

Wenn man es aber geschafft hat, kann man immer wieder neue Inhalte aufspielen. Was besonders schön ist, da die Figuren generell sehr teuer sind. Vor allem wenn man sie mit dem großen Angebot von Streamingdiensten vergleicht. Hier bekommt man schließlich fast unendlich Musik und Hörspiele für einen kleinen Preis. Besonders toll hingegen ist die Funktion, eigene Nachrichten über die App auf die Figur zu laden. So konnte ich Jonathan eine selbstgesprochene Nachricht mit nach Hause geben. Und jetzt, da wir wissen, wie wir die Tonies bespielen können, werden Oma und Opa ganz sicher wieder einmal eine Tonie-Figur als kleines Geschenk mitbringen. Alles in allem sind wir super zufrieden. Ein tolles Konzept, tolles Design, gut durchdacht und absolut Kind- und Oma-gerecht wenn auch leider etwas teuer.“


Jonte ist begeistert und sammelt fleißig Figuren!


Jonte besitzt schon eine große Figuren-Sammlung.

Opa Matthias hat sich für seinen Enkel eine grüne Toniebox gewünscht. Dazu hat er ebenfalls die Figur „Löwe“ und einen Kreativtonie „Opa“ zum Testen erhalten. Sein Fazit: „Mein Enkel Jonte und ich haben mit viel Vergnügen die Toniebox testen dürfen. Die Bedienung der Box ist einfach und unkompliziert, für Kinder optimal. Es kann nichts so schnell kaputt gehen und vor allem kann man auch mit den Figuren so spielen. Es gibt bereits eine große Auswahl an Tonie-Figuren. Da ist für jedes Kind eine schöne Geschichte dabei.“

 

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Übrigens: Auch Enkelkind.de-Chefredakteurin Silke hat gleich zwei Tonieboxen zuhause. Was sie von dem System hält, lesen Sie hier.

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