„Der HEISSbär“: Das Klima-Kinderbuch von Schlagerstar Axel Fischer

Den Menschen kann es nur gut gehen, wenn es der Erde gut geht. Und weil wir unsere Enkelkinder bedingungslos lieben, wollen wir ihnen (und ihren Kindern!) eine gesunde Erde mit guten Lebensbedingungen hinterlassen. Aber wie? Schlagerstar Axel Fischer liefert in seinem ersten Kinderbuch „Der HEISSbär“ eine Idee, bei der wir alle, Omas, Opas, Eltern und Enkelkinder, mitmachen können.


Eine Cocktailbar am Nordpol? Unvorstellbar, oder? Nicht für den kleinen HEISSbären, dem es in der Arktis zu warm wird. Also setzt er sich zum Abkühlen an die HEISSbär-Bar und schlürft tropische Kaltgetränke.

„Ist das hier der Nordpol oder etwa Hawaii?“, fragte der HEISSbär den Barchef, den klugen Herrn Hai.

Der Hai ist zum Glück schon viel rumgekommen in der Welt und weiß, was in der Welt passiert:

„Man sagt, dass die Erde sich zu schnell erhitzt, das Eis schon schmilzt und du ständig schwitzt!“

Dem HEISSbären bereitet diese Nachricht große Sorge. Dagegen muss man doch etwas tun können?

Kann man, wissen Hai und Bär. Und zwar jeder und jede einzelne von uns. Und so macht sich das ungleiche Paar auf die Reise, um ihre Tipps und Tricks zum Energie- und Wassersparen zu verbreiten.

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Wo die zwei so lange waren, wollen ihre Freunde wissen, als Hai und Bär am Ende ihrer Reise zurück am Nordpol sind.

„Das glaubt ihr nicht, wollen wir wetten? Wir waren nur kurz die ganze Welt retten.“


Das Poster will ich aufhängen!


Ich lese die Geschichte vom HEISSbären meiner Tochter (6 Jahre) vor. Die lacht bei den lustigen Reimen immer wieder laut auf. Ihre Lieblingsstelle:

So erzählte Herr Hai dem HEISSBären vom Klima. Der verstand nur Bahnhof, TUUT TUUT, na prima.

„Tut, tut, na primaaaa“, kichert sie noch immer, als wir schon längst ein paar Seiten weiter im Buch sind. Bei den Energiespar-Tipps wird sie dann wieder sehr aufmerksam: „Das mache ich alles schon, Mama!“, findet sie. „Es geht in dem Buch auch darum, dass man das weitererzählen soll“, erkläre ich. „Damit noch mehr Leute das Licht ausmachen, wenn sie rausgehen, oder ihren Müll richtig trennen.“

Die Erklärung ergibt Sinn für meine Tochter. Und sie entscheidet: Das Poster, das dem Buch beiliegt, mit allen Tipps zum Energie- und Wassersparen auf einer bunten Seite, das will sie in ihrem Zimmer aufhängen. „Dann sehen alle, die mich besuchen, wie es geht.“

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Prima, denke jetzt auch ich. Das Weitererzählen, das Hai und Bär im Buch begonnen haben, klappt also auch dann, wenn die Geschichte längst fertig vorgelesen ist. Das macht „Der HEISSbär“ auch zu einer wunderbaren Oma-Enkel-Lektüre, um generationenübergreifend und gleichzeitig kindgerecht ins Gespräch über den Klimawandel zu kommen.

Ich hoffe sehr, dass die beiden ungleichen Freunde recht behalten, wenn es im Buch heißt:

Herr Hai und der HEISSbär nahmen sich in Flosse und Arm. YIPPIEEEYEIYEAAAH – „Bald ist es am Nordpol nicht mehr so warm.“


axel-fischerÜber den Autor:

Axel Fischer ist 2022 zum ersten Mal Vater geworden. Bekannt ist er als erfolgreicher Sänger und Autor. Neben Kinderliedern sorgte Fischer vor allem durch seinen Nr. 1 Partyhit „Traum von Amsterdam“ für Aufsehen. Damit die Welt für seinen Sohn Flynn weiterhin so wunderschön und lebenswert bleibt, hat er das Kinderbuch „Der HEISSbär“ geschrieben.


heissbaer-cover„Der HEISSbär“ ist am 21. Februar 2022 erschienen.
Mehr Infos gibt es auf heissbaer.com
ISBN: 978-3-98595-579-4
Illustriert wurde das 40-seitige Hardcover-Bilderbuch von der Ukrainerin Maryna Skyba, die den HEISSbären aufgrund des Krieges auf ihrer Flucht ins Exil zum Leben erweckt hat.

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