Ganzkörper-Check-ups: MRT zur Vorsorge?

Mehr Sicherheit: Modernste Hightechgeräte lassen sich gut zur Vorsorge nutzen.

Bin ich eigentlich rundum gesund? Gedanken zum eigenen Wohlbefinden kommen erst auf, wenn sich die ersten Beschwerden zeigen. Betroffene fragen sich oft, ob sie sich lediglich krank fühlen oder es wirklich sind. Für Gewissheit sorgen regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen. Sie geben einen Überblick zum aktuellen Gesundheitszustand. „Bei den Check-ups gibt es jedoch Unterschiede. Eine Blutuntersuchung mit 12 Laborwerten ist nicht mit einer zu vergleichen, in der 60 Parameter abgenommen werden. Ebenso zeigen moderne MRT-Bildgebungen früher Veränderungen des Körperinneren, als sich durch die bloße Draufsicht von außen vermuten lässt“, weiß Dr. med. Marek Wentges, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie von radprax Düsseldorf. Er betont: „Ganzkörper-Check-ups mit modernsten Hightechgeräten schaffen Gewissheit und zeigen Schwachstellen des Körpers zuverlässig und schnell auf, so dass Ärzte im Krankheitsfall rechtzeitig gegensteuern.“

Vom Gespräch zum Befund

Im Fokus der Ganzkörper-Check-ups liegen Ausschluss und Früherkennung von Krebs- und Gefäßerkrankungen, bei denen ein frühzeitiges Entdecken besonders wichtig ist. Wie bei den meisten Untersuchungen beginnt dieser Check-up mit der Anamnese, also dem ausführlichen Arzt-Patienten-Gespräch. Dabei fragen Spezialisten sowohl nach der persönlichen als auch nach der familiären Krankheitsgeschichte. Anschließend folgen eine große Blutuntersuchung mit über 60 Parametern sowie 10 Untersuchungen mit Hilfe eines medizinischen oder diagnostischen Apparates. Zu einer der zuverlässigsten und umfassendsten Methoden zählt dabei die Ganzkörper-MRT (Magnetresonanztomographie). Dabei werden Kopf, innere Organe, Wirbelsäule und arterielle Gefäßsystem untersucht. Moderne internistische Untersuchungen, wie beispielsweise Herzultraschall, Spiroergometrie als Verfahren zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Lunge und des Herzkreislaufsystems sowie Bodyplethysmographie, auch „große Lungenfunktion“ genannt, ergänzen die MRT, und ermöglichen eine sehr komplexe Betrachtung des Gesundheitsstatus.

Gewissheit an einem Tag

Bereits einige Stunden später erhalten Patienten ihre Ergebnisse in ausführlichen Arztgesprächen. Zunächst zeigt der Radiologe anhand zahlreicher Bilder, was zu sehen ist beziehungsweise was ausgeschlossen werden kann. Im Anschluss werten Internist und Kardiologe alle Untersuchungsergebnisse inklusive Laborwerte aus und ermitteln ein umfassendes Bild vom Gesundheitsstatus. Finden sich tatsächlich Schwachstellen, geben Ärzte Tipps und Hilfestellungen zur Lebensweise und empfehlen, wenn nötig, Therapien oder veranlassen weitere Untersuchungen. „So verbessern wir die Chance auf Heilung erheblich“, erklärt Dr. Wentges und betont abschließend. „Zeigen sich keinerlei Gesundheitsprobleme, was häufig der Fall ist, wirkt dieses Wissen für den Patienten sehr beruhigend.“


Unser Experte: Dr. med. Marek Wentges, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie von radprax Düsseldorf.

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