Das Musical für die ganze Familie: „Der kleine Störtebeker“

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Mit dem Enkelkind ins Musical? Na klar! Das Schmidt-Theater auf der Hamburger Reeperbahn bietet eine Bühnenshow, bei der alle Generationen große Freude haben werden: „Der kleine Störtebeker“ lädt noch bis zum 9. Juni zum Mitsingen und Mitfiebern ein. Besonders schön: Bei einigen Vorstellungen kann eine „Schnupperstunde“ dazu gebucht werden, in der man einen spannenden Blick hinter die Kulissen erhaschen kann – und bei der die Kinder sich auf der Bühne selbst ausprobieren können!

Wie wurde Klaus Störtebeker eigentlich ein Pirat? Das Familienmusical „Der kleine Störtebeker“ erzählt die fantastische Vorgeschichte der sagenumwobenen Legende: Mit sieben Schauspielerinnen und Schauspielern in zahlreichen Rollen (und mit einer vorwitzigen Handpuppe, die Ratte namens Justin) bringt das Produktionsteam eine spannende musikalische Kaperfahrt auf die Bühne.

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Sorgt immer wieder für lautes Lachen im Publikum: Die Ratte Justin begleiten den kleinen Störtebeker bei seinem Abenteuer

Mit Kinderaugen inszeniert

Dabei inszeniert das Team die mittelalterliche Hansestadt mit viel Fantasie genau so, wie auch Kinder es im freien Spiel tun würden: Der kleine Störtebeker schleicht durch einen Wald? Flugs bleiben die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler im wahrsten Sinne wie angewurzelt stehen, und verwandeln sich in Bäume. Es wird eine massive Wand benötigt? Schnell stellen sich einige von ihnen nebeneinander auf und „spielen“ die Wand.

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Mit viel Fantasie und tollen Ideen: Die Schauspielerinnen und Schauspieler werden selbst zum Bühnenbild

Die Erwachsenen kommen aus dem Staunen nicht heraus, mit welch einfachen und effektiven Mitteln man ganze Wälder, reißende Flüsse und sogar eine mehrstöckige Burg auf der Bühne darstellen kann. Für die Kinder im Publikum hingegen ist diese Form des Bühnenbildes nur logisch: Genau so würden sie es auch machen, wenn sie Zuhause in ihrem Kinderzimmer Pirat spielen!

Selbst ausprobieren: die „Schnupperstunde“

Das konnten einige von ihnen vorab auch schon in der „Schnupperstunde“ unter Beweis stellen: Regisseurin Carolin Spieß ließ hier nicht nur zwei der Darsteller eine Szene Stück für Stück entstehen – vom einfachen Vorlesen des Textes über Bewegungen auf der Bühne und Emotionen im Gesicht bis hin zum aufeinander abgestimmten Schauspiel. Sie lud auch die Kinder dazu ein, selbst auf die Bühne zu kommen! So durften die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer selbst „Baum“ und „Wand“ spielen, genau wie die Profis später im Stück. Gemeinsam entwickelten die Kinder sogar eine bühnenreife Lösung für die Herausforderung, dass die „Wand“ auf der Bühne länger sein muss, als ihre Körper breit sind. Oder was passiert, wenn durch die von ihnen geformte „Wand“ Jemand hindurchgehen möchte? (Die Lösung verraten wir an dieser Stelle noch nicht: Die können Sie selbst auf der Bühne sehen!)

Alles, was die Kinder in der „Schnupperstunde“ vorab selbst ausprobieren können, erleben sie später dann im Stück selbst – gekrönt von mitreißender Musik, deren Texte leicht verständlich sind und zum Mitsingen animieren.

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Auf Piratenschiffen sind Frauen, Kinder und Ratten eigentlich verboten … oder etwa doch nicht?

Ein spannendes, rührendes und immer wieder sehr witziges Theaterspektakel mit vollem Körpereinsatz – und erstaunlich freundlichen Piraten. Dieses Abenteuer reißt alle mit, die (Enkel-)Kinder sind oder haben oder selbst einmal welche waren!


„Der kleine Störtebeker“ wird noch bis zum 9. Juni im Schmidt Theater auf der Hamburger Reeperbahn aufgeführt.
Das Stück dauert 140 Minuten inkl. Pause und ist empfohlen ab 6 Jahren.

Tickets für Kinder bis 14 Jahren gibt es ab 15,90 Euro, Erwachsene zahlen ab 24,90 Euro.
„Schnupperstunden“ sind an ausgewählten Samstagen zubuchbar und kosten 12 Euro pro Person.
Alle Infos finden Sie auf der Website vom Schmidt Theater.

Fotos: Morris Mac Matzen

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