Mit dem Zug allein zu Oma und Opa? Unser Erfahrungsbericht zum DB Junior Express

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Ein Wochenende bei Oma und Opa ist für viele Enkelkinder ein kleines Abenteuer. Doch gerade wenn die Großeltern weiter entfernt wohnen, stellt sich oft die Frage: Wie kommen die Kinder dorthin? Mit dem DB Junior Express bietet die Deutsche Bahn einen begleiteten Zugservice für Kinder an. So können die Enkel selbstständig zu Oma und Opa reisen, während die Eltern ihre Kinder in betreute Hände geben. Wir haben ausprobiert, wie gut das funktioniert.


Anzeige/Produkttest: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Deutschen Bahn. Die Enkelkind.de-Redaktion hat Tickets für den DB Junior Express kostenfrei erhalten und den Service unabhängig getestet.


Einmal ganz allein mit dem Zug zu Oma und Opa: für Kinder ein aufregendes Abenteuer und für Eltern vielleicht erst einmal eine kleine Mutprobe! Wie klappt die Übergabe? Was passiert unterwegs und kommt der Nachwuchs glücklich am Ziel an? Wir haben den DB Junior Express ausprobiert und nehmen Sie mit auf Toms Reise von Hamburg nach Frankfurt – aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven.

Mamas Bericht

Als Mutter war ich vermutlich fast aufgeregter als Tom. Schließlich sollte mein Zwölfjähriger ganz allein mit dem Zug zu seiner Oma nach Frankfurt fahren. Am Hamburger Bahnhof trafen wir uns zunächst am Reisezentrum mit den Betreuungspersonen des DB Junior Express. Das fand ich schon einmal gut: Die Übergabe fand nicht direkt am Gleis statt, wo es oft voll und unübersichtlich zugeht.

Die Begleiter waren dank ihrer roten Outfits sofort zu erkennen. Schon von Weitem winkten sie uns freundlich zu – offenbar hatten sie meinen suchenden Blick bemerkt und gleich erkannt, dass wir zu ihnen wollten.

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Sofort erkannt am roten Outfit: Die Betreuungspersonen des DB Junior Express sind leicht an Shirt und Tasche zu erkennen,

Nach einer herzlichen Begrüßung beantworteten sie geduldig meine letzten Fragen. Ich erwähnte auch, dass Tom sein Tablet dabeihat und unterwegs ruhig ein bisschen darauf spielen darf. „Das wollen wir eigentlich vermeiden“, sagte einer der Begleiter mit einem Lächeln. „Wir haben genug andere Sachen dabei.“ Und tatsächlich: Die beiden hatten gleich mehrere Taschen und sogar einen Koffer voller Spielsachen mitgebracht.

Toms skeptischer Blick aus dem Augenwinkel entging mir nicht: Das mit dem gemütlichen Zocken hatte er sich wohl etwas anders vorgestellt! Trotzdem machte er sich schließlich, wenn auch mit einem kleinen Rest Skepsis, aber durchaus guter Dinge, gemeinsam mit den Betreuungspersonen auf den Weg zum Gleis. Für mich hieß es nun: loslassen und darauf vertrauen, dass alles gut geht

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Es geht los: Gemeinsam mit den rot gekleideten Betreuungspersonen gehen die Kinder zum Gleis.

Toms Bericht

Von meiner Mutter hab ich mich am Reisezentrum verabschiedet. Als wir dann zum Gleis gegangen sind, stellte sich heraus, dass unser Waggon fehlte – und damit auch unsere reservierten Sitzplätze. Da war ich ganz froh, dass der Betreuer das sofort geregelt hat. Wir haben dann andere Sitzplätze zugewiesen bekommen. Ich weiß nicht genau, was ich gemacht hätte, wenn mir das ganz allein passiert wäre.

Ich dachte eigentlich, dass ich während der Fahrt auf meinem Tablet zocken kann, und erst fand ich es nicht so gut, als es hieß, dass wir andere Sachen machen. Aber während der Fahrt hab ich dann gar nicht mehr daran gedacht: Die hatten so viele coole Kartenspiele und sogar Lego dabei, dass wir die ganze Fahrt beschäftigt waren. Langweilig war mir kein einziges Mal.

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Ein ganzer Tisch voller Spiele: Tom hat unterwegs ein Foto von den Sachen gemacht, die die Betreuer dabei hatten.

Als wir in Frankfurt angekommen sind, stand meine Oma schon am Reisezentrum und hat da auf mich gewartet. Ich fand die Fahrt mit dem DB Junior Express cool und würde es wieder machen. Und als meine kleine Schwester später das Armband gesehen hat, dass ich auf der Rückfahrt mit der Betreuerin geknüpft habe, war sie richtig neidisch – sie will jetzt auch mit dem Zug zu Oma fahren.

Omas Bericht

Ich sollte Tom am Freitag am Reisezentrum am Frankfurter Bahnhof abholen, meinen Ausweis und den Abholschein hatte ich dabei. Das Reisezentrum habe ich sofort gefunden, und ich muss sagen: Das war auch eine gute, übersichtliche Stelle um zu warten. Tom kam in Begleitung eines sehr netten jungen Mannes, mit dem er sich auf dem Weg zu mir fröhlich unterhalten hat. Ich hab sofort gemerkt: Tom war happy!

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Kein Gedränge, gute Übersicht: Treffpunkt mit den Begleitpersonen ist immer am DB Reisezentrum.

Für die Rückfahrt am Sonntag wusste ich dann schon bescheid, wo wir hinmüssen: Der Treffpunkt war an derselben Stelle wie am Freitag. Alles in allem fand ich das sehr gut organisiert: Alles hat pünktlich geklappt, und auch am Sonntag waren dort wieder sehr liebe Menschen, die mir als Oma den Eindruck vermittelt haben, dass sie sich wirklich um die Kinder kümmern und dass ihnen diese Aufgabe auch Spaß macht.

Ich habe am Sonntag auch eine Mutter kennengelernt, deren Kind quasi die umgekehrte Strecke gefahren ist: Sie war rundum glücklich, dass sie ihren Sohn mit dem DB Junior Express für eine Ferienwoche nach Hamburg zur Oma schicken kann – ohne das Angebot wäre ihr das nicht möglich gewesen. Sie hofft sehr, dass es diesen Service noch lange geben wird. Und ich hoffe das auch, damit meine Hamburger Enkelkinder mich weiterhin regelmäßig besuchen – vielleicht traut sich Toms kleine Schwester ja auch bald!

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Angekommen! Gemeinsam geht es zum Reisezentrum, dort können die Kinder abgeholt werden.

Unser Fazit: Entspannt reisen – und Oma und Opa glücklich machen

Der Test des DB Junior Express hat gezeigt: Allein mit dem Zug zu reisen muss für Kinder kein Abenteuer mit Unsicherheiten sein. Dank der freundlichen Betreuung, der klar geregelten Übergabe am DB Reisezentrum und der abwechslungsreichen Beschäftigung während der Fahrt konnte Tom seine Reise nach Frankfurt ganz entspannt genießen. Auch für mich als Mutter war es ein gutes Gefühl, ihn in vertrauensvolle Hände zu geben. Und Oma? Die war natürlich glücklich, ihren Enkel pünktlich und bestens gelaunt in Empfang nehmen zu können.

Besonders schön fanden wir, dass die Kinder nicht einfach nur von A nach B gebracht werden, sondern die Zugfahrt gemeinsam mit den Betreuungspersonen erleben. Spiele, Lego und kleine gemeinsame Aktivitäten sorgten dafür, dass die Zeit wie im Flug verging. Dabei ist Tom aufgefallen, dass es schon auf der Rückfahrt am Sonntag ganz andere Angebote gab als auf der Hinfahrt am Freitag. So bleibt jede Fahrt einzigartig und es wird auch bei häufigen Besuchen nie langweilig.

Natürlich kann auch mit Begleitung einmal etwas Unvorhergesehenes passieren – wie der fehlende Waggon bei Toms Hinfahrt. Doch gerade dann zeigte sich, wie wertvoll eine erfahrene Ansprechperson ist, die sich direkt um eine Lösung kümmert.

Unser Eindruck: Der DB Junior Express ist eine tolle Möglichkeit, um Kindern mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen und gleichzeitig Eltern und Großeltern ein gutes Gefühl zu geben. Für Familien, die weiter voneinander entfernt wohnen, kann der Service Besuche bei Oma und Opa deutlich einfacher machen. Tom würde jederzeit wieder mitfahren, und auch seine kleine Schwester steht schon in den Startlöchern!

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Ohne Eltern oder Großeltern unterwegs, aber nie allein: Die Betreuungspersonen sind immer zur Stelle.

Der DB Junior Express im Überblick:

Für wen? Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren.

Auf welchen Strecken?

  • Hamburg Hbf – Frankfurt Hbf

  • Frankfurt Hbf – Hamburg Hbf

  • Berlin Hbf – München Hbf

  • München Hbf – Berlin Hbf

  • München Hbf – Köln Messe/Deutz

  • Köln Messe/Deutz – München Hbf

An welchen Tagen? Freitags und sonntags nachmittags.

Zu welchem Preis? Pro Kind 69 Euro (zuzüglich zum Preis des Zugtickets, siehe unten)

Was muss zusätzlich gebucht werden? Ein reguläres Kinderticket der 2. Klasse für dieselbe Zugverbindung. Eine zusätzliche Sitzplatzreservierung ist nicht notwendig.

Weitere Informationen und Buchung gibt es hier: DB Junior Express – Fragen und Antworten

 

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