Selbstvertrauen, Freundlichkeit und die Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder aufzustehen: Das sind die wichtigsten Werte, die Frauen an die nächste Generation weitergeben möchten. So lautet das Ergebnis einer Studie mit 1.250 jungen Frauen, Müttern und Großmüttern, die für die Disney-Prinzessinnen-Kampagne „Einmal Prinzessin, immer Prinzessin“ in Auftrag gegeben wurde. Im Rahmen der Kampagne trafen wir Motsi Mabuse, die neue Markenbotschafterin der Disney Prinzessinnen, zum Interview – und sprachen mit dem TV-Star über die Vorbilder ihrer Kindheit, die prägende Rolle ihrer Großmutter und die Werte, die sie selbst an ihre Tochter und zukünftige Enkelkinder weitergeben möchte.
„Oma ist vor allem zuständig für die schönen Dinge, wie Schokolade.“ – Motsi Mabuse
Enkelkind.de: Liebe Motsi Mabuse, welche Figur fehlt Ihrer Meinung nach noch im Disney-Prinzessinnen-Kosmos?
Motsi Mabuse: Ich wünsche mir natürlich eine Disney-Prinzessin aus Afrika. Eine, die eine neue, kulturell reiche Geschichte mitbringt. „The more the merrier“ – ich glaube, mehr Prinzessinnen schaden nicht den alten. Eine Kindheit voller Prinzessinnen für alle, wo jeder Kontinent oder jede Region sich repräsentiert fühlt, wäre schön, da diese Vorbilder für die Kindheit sehr essenziell sind.

Welche Vorbilder waren in Ihrer Kindheit essenziell – und welche Werte haben sie Ihnen vermittelt?
Meine Großmutter, die mich in Südafrika mit großgezogen hat, lehrte uns Disziplin. Sie wollte, dass wir Regeln verstehen und respektieren. Und dennoch gab sie uns vor allem viel Liebe. Dieses Gefühl, Liebe zu spüren und weiterzugeben, ist ein wichtiger Wert für mich.
Gibt es eine bestimmte Situation, die Sie mit Ihrer Großmutter verbinden?
Ich erinnere mich, wenn ich an meine Oma denke, immer an leckeres Frühstück. Sie hat uns stets unser Lieblingsessen zubereitet, egal wann wir kamen – selbst nachts. Essen verbindet man ja auch mit Liebe, und so bleibt sie mir in Erinnerung: als jemand, der liebevoll und lecker für uns gekocht hat.
„Eine Oma liebt unendlich“ – Motsi Mabuse
Welche Einstellungen oder Angewohnheiten haben Sie von Ihrer Großmutter geerbt?
Es ist schwierig, etwas Spezifisches zu nennen, da vieles, was wir von unseren Eltern haben, letztlich auch von der Großmutter kommt. Aber ich weiß, dass Oma meinem Vater viel Stärke gab, indem sie immer sagte: „Du kannst es schaffen.“ Diese Resilienz hat er an uns weitergegeben. Zudem lebte sie ihre Kultur stolz aus. Das hat auch uns gelehrt, stolz auf unsere Herkunft zu sein.

Hat sich Ihr Blick auf die Rolle der Oma verändert, seitdem Sie selbst Mutter sind?
Ja, absolut. Eine Oma liebt unendlich. Es ist eine ganz andere Dynamik als bei Müttern und Vätern: Omas dürfen manchmal einfach ganz besonders viel Liebe schenken. Als Elternteil bin ich hingegen ständig am Erziehen: „Bitte nicht das machen, bitte das nicht sagen.“ Oma ist vor allem zuständig für die schönen Dinge, wie Schokolade. Meine Mutter hat es mir schon angekündigt: „Wenn du deine Kinder bringst und ich Oma bin, werde ich denen alles geben.“ Jetzt verstehe ich das viel besser.
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Was würden Sie sich wünschen, dass Ihre Tochter – oder auch ein Enkelkind – eines Tages über Sie als Mutter oder Großmutter sagt?
Ich hoffe, meine Tochter kann sagen: „Ich konnte immer mit der Mama reden.“ Das ist mir sehr wichtig. Und für meine Enkelkinder wünsche ich mir, dass sie sagen: „Manchmal gibt es Dinge, die ich leichter mit dir, Oma, besprechen kann.“ Ich wünsche mir, dass meine Enkelkinder wissen: Bei mir können sie immer alles aussprechen.
Vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview führte Silke Schröckert.
Fotos: Disney / Sebastian Reuter

